Antriebstyp

Name

Kleeborner Mühle

Quellen

Literatur:
Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Antriebstyp
Standort

unklar (Engelskirchen oder Wiehl – evtl. feststellbar durch historische Karten)
Deutschland

Gewässer
Name

Kleeborner Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

Anfang 18. Jahrhundert
Vermutlich Entstehung der Kleeborner Mühle; es liegt nahe, in ihr die Nachfolgerin der älteren Weiershagener Mühle zu sehen, die in derselben Zeit, als die Kleeborner Mühle entstand, verschwunden sein muss. Auch als Zwangmühle hat die Kleeborner Mühle die Weiershagener Mühle abgelöst.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1729
Erstmalige Erwähnung im homburgischen Mühlenpachtverzeichnis
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1803
Die Kleeborner Mühle ist in der Rummel-Karte als „Cleborner Mühle“ eingezeichnet.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1832
Die Kleeborner Mühle ist im Übersichtshandriss der Gemeinde Weiershagen als „Klerbörner Mühle“ eingezeichnet.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1885
Brand, anschließend Wiederaufbau eines Bruchsteingebäudes
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

um 1885
Einbau einer Turbine
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1885-1888
Eintrag im Adressbuch: „A. Jung in Kleebornermühle, Holzschneidemühle“; nach diesem wurde die Kleeborner Mühle in der Umgebung auch „Jungsmühle“ genannt.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

bis Ende 1924
Der Besitzer der Kleeborner Mühle, Gustav Schmidt, lässt die Mühle durch seinen Schwager Paul Brück betreiben.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1928
Die in Wiehlmünden seit 1930 ansässige Firma Paul Görres, Sägewerk und Drechslerei, wird in der Kleeborner Mühle gegründet.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

1930
Stilllegung der Kleeborner Mühle, weil die Anlage des neuen Agger-Wiehl-Stausees Osberghausen/Wiehlmünden das Wasser bis in den Untergraben hinein staute.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).

Zustand

1998
Von der Kleeborner Mühle ist nur noch das nach dem Brand von 1885 wiederaufgebaute Bruchsteingebäude erhalten. Reste des Wehrs sind noch erkennbar.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 325).