Antriebstyp

Name

Ingersauelermühle = Ingersauer Mühle?

Quellen

Literatur:
Hirtsiefer, Wilhelm:
Alte Mühlen im ehemaligen Amte Blankenberg.
in: Heimatblätter des Siegkreises 18. Jahrgang, Heft 60.
Siegburg 1950, S. 8-13.

Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Schneider, Benedikt:
Alte Getreidemühlen in der Gemeinde Neunkirchen – Seelscheid
in: Mitteilungsblatt für die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid v. 01.04.1972, S. 3-4.

Antriebstyp
Standort

Neunkirchen-Seelscheid
Deutschland

Gewässer
Name

Ingersauelermühle = Ingersauer Mühle?

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1645
Besitzer: Junker Baexen zu Veynau im Kreise Euskirchen und Wimar auf dem Schöneshof. Die Mühle war Zwangsmühle für Eischeid, Ober- und Niederhorbach, Ohmerath, Schöneshof, Pixhof, Kaule, Renzert, Groß- und Kleinscheid und Birken. Weil diese Orte aus dem Zwang des Klosters Seligenthal genommen waren, musste der Müller jährlich 3 Malter Roggen dorthin liefern. An den Landesherrn war nichts zu zahlen.
(Hirtsiefer, Alte Mühlen, S. 10).

1645
Die Mühle ist im gemeinsamen Besitz des Junkers Baexen zu Veynau (Kreis Euskirchen) und des Wimar auf dem Schöneshof; die Mühle war Bannmühle für Eischeid, Korbach, Ohmerath, Schöneshof, Pixhof, Kaule, Renzert, Birken, Groß- und Kleinscheid. Da diese Orte ursprünglich zum Banne der im Besitze des Klosters Seligenthal befindlichen Herkenrather Mühle gehörten, mussten die Mühlenbesitzer der Ingersauelermühle jährlich 3 Malter Roggen an das Kloster liefern.
(Schneider, Alte Getreidemühlen, S. 4).

1645
Die Mühle wird als Besitz des Junkers Baexen zu Veynau (Eifel) und des Wimar auf dem Schöneshof erwähnt. Sie war eine Zwangmühle
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 353).

um 1800
Der Hofrat von Proff in Hennef erwirbt das Anwesen
(Schneider, Alte Getreidemühlen, S. 4).

um 1800
Die Ingersauelermühle gehört dem Hofrat Freiherrn von Proff
(Hirtsiefer, Alte Mühlen, S. 10).

ohne Datierung
Letzter Besitzer: Graf Nesselrode in Herrnstein.
(Schneider, Alte Getreidemühlen, S. 4).

um 1966
Anlässlich der Begradigung der Bröltalstraße wird die Ingersauelermühle abgebrochen
(Schneider, Alte Getreidemühlen, S. 4).

Zustand

1966
Die Ingersauelermühle wurde um 1966 abgebrochen
(Schneider, Alte Getreidemühlen, S. 4).
(DIESE INFORMATION IST ANSCHEINEND NICHT KORREKT!)

1998
„Heute ist in den Gebäuden eine Gaststätte, die den Namen ‚Pfannkuchenmühle’ trägt. Reste der Mahleinrichtung sind dort noch zu sehen. Der Obergraben verläuft ziemlich hoch am Hang, und es ist nicht auszuschließen, dass er auch noch von einem anderen kleinen Nebenbach der Bröl gespeist wurde.“
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 353).