Antriebstyp

Name

Uedorfer Mühle

Quellen

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(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Bornheim, M-R).

Quellen:
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Bornheim, A-G.

Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Bornheim, M-R.

Literatur:
Vogt, Hans:
Die Rheinischen Windmühlen.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e. V.).
Krefeld 2005.

Antriebstyp
Standort

Altmühlstraße / Rheinuferweg
Bornheim-Uedorf
Deutschland

Name

Uedorfer Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1344
Erste urkundliche Erwähnung der Mühle; der Turm der Mühle steht in Verdacht, römischen Ursprungs zu sein. Wahrscheinlich war er vor der Nutzung als Mühle als Wacht- oder Zollturm entstanden. Eigentümer war der Kölner Erzbischof. Zwangspflichtig zur Mühle war der Dingstuhl Widdig.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 450, 451).

15. / 16. / 17. Jahrhundert
Aus diesen Jahrhunderten liegen zahlreiche Belege vor, in denen es um Verpachtungen, Investitionen und Sicherheitsleistungen ging.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 451).

1802
Die Mühle wird vom französischen Staat konfisziert und für 3.000 frs an Severin Schumacher verkauft.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 451).

1898
Stilllegung; danach wird die Mühle von dem Industriellen Freiherrn von Diergardt gekauft, der sie gänzlich umbauen und mit Zinnen krönen lässt. Der Turm der Mühle diente nun als Blick- und Aussichtspunkt in einem Park.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 451).

um 1900
Umgestaltung zum Aussichtsturm (vgl. Wartturm in Kündinghoven)
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Bornheim, M-R).

1984
denkmalpflegerische Aufnahme
Mittelalterlicher Wartturm, im 19. Jahrhundert als Windmühle genutzt, um 1900 zum Aussichtsturm umgestaltet und teilweise neu aufgebaut
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Bornheim, M-R).

Zustand

2005
Den Turm gibt es noch heute. Er ist aber durch einen Zaun und dichte Randbepflanzung um das gesamte Villengrundstück jeglichem Blick von außen entzogen.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 451).