Antriebstyp

Name

Gammersbacher Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Zeichnung (Nicke, Bergische Mühlen, S. 223)
1 Foto (Nicke, Bergische Mühlen, S. 265).
1 Foto in Kopie (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).
2 Karten (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).

Quellen:
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle.

Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H.

Literatur:
Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Antriebstyp
Standort

Gammersbacher Mühle
Lohmar
Deutschland

Name

Gammersbacher Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1522
Gammersbacher Mühle gehört zur nahegelegenen Burg Schönrath
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 257).

17. Jahrhundert
Erste Erwähnung in den Taufbüchern von Lohmar; ursprünglich zum Haus Schönrath gehörig
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).

17. Jahrhundert
Erste Erwähnung; ursprünglich zu Haus Schönrath gehörig
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H).

1688
Erwähnung
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 257).

18. Jahrhundert
Errichtung der 1988 noch vorhandenen Gebäude
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H).

1823
Auf der Urkarte Scheiderhöhe, Flur 4, ist der südliche Teil des heutigen Hauses aufgeführt.
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).

1827
In der Mutterrolle und dem Verzeichnis der Gebäude wird Gerhard Bonn als Eigentümer der Mühle aufgeführt.
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).

19. Jahrhundert
Ergänzung des Fachwerkwohnhauses
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H).

20. Jahrhundert
Ergänzung des Fachwerkwohnhauses
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H).

1988
denkmalpflegerische Aufnahme
Wasserkornmühle am Gammersbach; das Fachwerkwohnhaus beinhaltet die Wassermühle mit 2 Mahlwerken; das Wohngebäude ein 2-geschossiger Fachwerkstockwerksbau auf niedrigem Bruchsteinsockel; zugehörig zur Mühle ein Fachwerkstallgebäude und eine Scheune in Fachwerk; die Gammersbachermühle gewinnt ihre Bedeutung als eine der wenigen intakten Wassermühlen.
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 23, Rhein-Sieg-Kreis, Lohmar, Stadt, A-H).

1992
denkmalpflegerische Beschreibung
2-geschossiges Fachwerk-Wohnhaus mit integrierter Mühle; Wassermühle mit 2 Mahlwerken.
Die Gammersbacher Mühle ist eine der wenigen intakten Wassermühlen im bergischen Land, in der noch heute das Korn gemahlen wird. Sie bewahrt damit eine der Vergangenheit angehörigen Handwerkstradition.
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Gammersbacher Mühle).

Zustand

1998
Die Gammersbacher Mühle ist die letzte Mühle des gesamten bergischen Landes, die noch mit Wasserrad und Mahlsteinen Korn mahlen kann, was auch oft vorgeführt wird. Die Gammersbacher Mühle hat ein Kronrad-Getriebe mit zwei Mahlgängen. Aus dem Getriebe wird zusätzlich eine große Riemenscheibe abgezweigt, mit der, um mehrere Ecken herum durch das ganze Haus, früher in der Backstube die Knetmaschine betrieben wurde. Auch der Bandelevator und die Reinigungsmaschine sind noch vorhanden. Ein Kammrad hat erst kürzlich neue Kämme bekommen.
Das eiserne, ca. 5 m große Wasserrad befindet sich in einer Eiskammer. Auch bei Stillstand der Mühle läuft immer etwas Wasser über das Gefluder und so füllen sich die Zellen des Wasserrades langsam. Mehrmals am Tag setzt sich dann für ein paar Augenblicke das ganze Getriebe knarrend und ächzend in Bewegung.
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 257).