Antriebstyp

Name

Oberaußemer Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Foto (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bergheim, Oberaußem).

Quellen:
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Oberaußem.

Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bergheim, N-O.

Literatur:
Sommer, Susanne:
Mühlen am Niederrhein. Die Wind- und Wassermühlen des linken Niederrheins im Zeitalter der Industrialisierung (1814-1914).
(= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd. 19).
Köln / Bonn 1991.

Vogt, Hans:
Die Rheinischen Windmühlen.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e. V.).
Krefeld 2005.

Antriebstyp
Standort

An der Windmühle
Bergheim-Oberaußem
Deutschland

Name

Oberaußemer Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1813
Bau der Windmühle in Oberaußem laut inschriftlicher Datierung über der Einfahrt: „Gott behüte in allen Gefahren, die auf ihn vertrauen. J. W. Baumann ließ diese Mühle erbauen, Anno 1813. Gabriel Stark“. Wilhelm Baumann war Gutsbesitzer in Oberaußem, Gabriel Stark der Baumeister.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 415).

1813
Bau durch den Gutsbesitzer Baumann auf dem Tonnenberg
(Sommer, S. 294).

1845
Anzeige: Der Gutsbesitzer Johann Wilhelm Baumann zu Oberaußem beabsichtigt, eine Windmahlmühle von Ziegelsteinen in der Richtung von Oberaußem nach Fliesteden anzulegen.
(Sommer, S. 294).

1906
Stilllegung; der damaligen Besitzer Peter Wintz hatte sich an der Bergheimer Straße eine neue Motormühle bauen lassen. Der Turm und seine Inneneinrichtung verfallen
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 415).

1914
Turmwindmühlensignatur in der Topographischen Karte
(Sommer, S. 294).

um 1920
Stilllegung
(Sommer, S. 294).

ohne Datierung
Um das Erinnerungsstück vor dem Wetter zu retten, lässt die Stadt Bergheim dem Turm einen Rundhelm aufsetzen, der für Windmühlen allerdings nicht typisch ist.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 415).

1987
denkmalpflegerische Aufnahme
Rest einer Turmwindmühle in einer parkartigen Anlage.
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bergheim, Oberaußem).

1987, 21. Juli
Eintragung als Baudenkmal
Eintragungstext:
„Bei der ehemaligen Turmmühle handelt es sich um einen konischen Rundbau aus Backstein, der Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Das Tor und die Fenster sind vermauert. Die Haube ohne Windmühlenflügel wurde erneuert. Über dem einstigen Tor befindet sich eine Sandsteintafel mit Inschrift.“
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Oberaußem).

Zustand

2005
Die Oberaußemer Mühle liegt am Rand einer Grünanlage, umgeben von Wohnhäusern. Da eine sinnvolle Nutzung nicht in Sicht ist, sind sämtliche Fensteröffnungen zugemauert worden.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 415, 416).