Antriebstyp

Name

Broichmühle Kerpen = Bendmühle

Quellen

Literatur:
Heidenbluth, Daniel:
Mühlenforschung. Mühlen der Erhaltungskategorie A.
Könn 2000.
Manuskript, Exemplar im Archiv des Rhein-Erft-Kreises, Bergheim).

Möltgen, Manfred:
Wassermühlen an der Erft.
Bergheim o. J. (2001).

Sommer, Susanne:
Mühlen am Niederrhein. Die Wind- und Wassermühlen des linken Niederrheins im Zeitalter der Industrialisierung (1814-1914).
(= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd. 19).
Köln / Bonn 1991.

Vogt, Hans:
Niederrheinischer Wassermühlenführer.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e.V.).
Kleve, 2. Aufl. 1999.

Antriebstyp
Standort

Kerpen
Deutschland

Gewässer
Name

Broichmühle Kerpen = Bendmühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1275
Erste Erwähnung
(Vogt, Wassermühlen, S. 155).

17. Jahrhundert
Gerhart Kolpein, der Urururgroßvater des „Gesellenvaters“ Adolph Kolping, bewirtschaftet zeitweise als Pächter die Broichmühle.
(Heidenbluth, Mühlenforschung, Mühlen der Erhaltungskategorie A, Obermühle Kerpen).

1807/1808
Die Broichmühle ist als "Moulin, dit Bruch Mühl" in der Tranchot-karte eingezeichnet.
(Sommer, S. 328).

1837
Kerpen, Bruchmühle, Besitzer Schüller, Pächter Josef Müller
(Sommer, S. 328).

1843
Bruchmühle 19 Einwohner
(Sommer, S. 328).

ohne Datierung (19. Jahrhundert)
Vor Freiarchen und den Schützen der Wasserräder sammelte sich natürlich Sand und Schlamm an. Wenn das plötzliche Hochziehen sämtlicher Schütztafeln, um die Ablagerungen durch die reißende Wasserströmung fortzuspülen, nichts mehr nutzte, wurden die Schütztafeln erhöht. Besonders der Müller der Mühle im Kerpener Bruch beseitigte auf diese Weise den Schlamm. Damit setzte er allerdings dem Mödrather Müller regelmäßig den Mühlengraben zu.
(Möltgen, S. 13).

1851
Bruch- oder Broichmühle, Mühle
(Sommer, S. 328).

1895
Forsthaus Broichmühle in der Topographischen Karte eingetragen
(Sommer, S. 328).

um 1950
Abriss des Gebäudes
(Sommer, S. 328).