Antriebstyp

Name

Ulrepforte = Kartäuser-Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Foto (Stadt Köln, Denkmälerverzeichnis Köln 12.2, S. 171).
1 Foto (Landeskonservator Rheinland, Denkmälerverzeichnis 12.1, S. 135).
1 Zeichnung (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Karthäusermühle Köln).

Quellen:
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte "Karthäusermühle Köln".

Literatur:
Landeskonservator Rheinland (Hrsg.):
Denkmälerverzeichnis 12.1. Köln, Altstadt und Deutz.
Köln 1979.

Sommer, Susanne:
Mühlen am Niederrhein. Die Wind- und Wassermühlen des linken Niederrheins im Zeitalter der Industrialisierung (1814-1914).
(= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd. 19).
Köln / Bonn 1991.

Stadt Köln (Hrsg.): Denkmälerverzeichnis 12.2. Köln Neustadt.
Köln 1983.

Vogt, Hans:
Niederrheinischer Wassermühlenführer.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e.V.).
Kleve, 2. Aufl. 1999.

Vogt, Hans:
Die Rheinischen Windmühlen.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e.V.).
Krefeld 2005.

Antriebstyp
Standort

Sachsenring / Kartäuserwall
Köln
Deutschland

Region
Name

Ulrepforte = Kartäuser-Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1. Drittel 13. Jahrhundert
Bau der Ulrepforte
(Landeskonservator Rheinland, Denkmälerverzeichnis 12.1, S. 134).
(Stadt Köln, Denkmälerverzeichnis Köln 12.2, S. 170).

um 1400
Bau der Kölner Stadtmauer, wobei man drei Stadttürme mit Flügeln und Mahlwerken ausstattete
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 47).

seit etwa 1400
An der Ulre-Pforte im Süden der Stadt befindet sich die Kartäuser-Mühle nahe dem gleichnamigen Kloster. Die große Ähnlichkeit mit der Gereonsmühle lässt auf denselben Baumeister schließen. Nur die Pfeilerbögen sind bei der Kartäuser-Mühle reicher geschmückt und man hat hier einen der beiden Flankentürme in die Anlage einbezogen.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 437).

2. Drittel 15. Jahrhundert
Umbau der Ulrepforte zur Mühle
(Landeskonservator Rheinland, Denkmälerverzeichnis 12.1, S. 134).
(Stadt Köln, Denkmälerverzeichnis Köln 12.2, S. 170).

1469
Erwähnung der Mühle als "Wyntmole auf der Ulrepforte"
(Sommer, S. 299).

1528
Erwähung als "schöne starke steinerne Windmühle"
(Sommer, S. 299).

1613
Die Mühle mahlt Malz und Getreide
(Sommer, S. 299).

1752
"Cathäusermühl"
(Sommer, S. 299).

um 1824
Abbildung als Turmwindmühle
(Sommer, S. 300).

1841
Die Stadt Köln verkauft die Mühle an Andreas Hochkirchen
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 437).

1841
Die Mühle wird von der Stadt Köln an Andreas Hochkirchen verkauft
(Sommer, S. 300).

1866
Windmühlenstumpf
(Sommer, S. 300).

1885/1886
Renovierung durch Vinzenz Statz
(Landeskonservator Rheinland, Denkmälerverzeichnis 12.1, S. 134).
(Stadt Köln, Denkmälerverzeichnis Köln 12.2, S. 170).

1885/1886
Umgestaltung der Mühle zu einer Gaststätte durch Vinzenz Statz
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 437).

1885/1886
Kommerzienrat Guillaume läßt die Mühle zu einer Wirtschaft umbauen
(Sommer, S. 300).

nach dem 2. Weltkrieg
Entfernung der 1885/1886 entstandenen Bauteile und Wiederherstellung der alten Formen
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 437).

Zustand

2005
Der Turm ist die „Kölsche Funken-Kaserne“ der Garde „Rot-Weiß“ („Rut-Weiß“).
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 437).