Antriebstyp

Name

Odenthaler Mühle („am Stein“) = Quadt-Mühle = Mühle am Stein = Mühle zum Stein

Quellen

Literatur:
Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Antriebstyp
Standort

Odenthal
Deutschland

Gewässer
Name

Odenthaler Mühle („am Stein“) = Quadt-Mühle = Mühle am Stein = Mühle zum Stein

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

um 1000
Zugehörigkeit einer Mühle („am Stein“) zum Odenthaler Herrenhof
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 221).

um 1500
Erwähnung als „Quadt-Mühle“ (Quaiden moilen), offenbar nach dem damaligen Betreiber
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 221).

1513
Erwähnung einer „Grete zum Stein in der Mühle“; häufig ist von der Mühle am oder zum Stein die Rede
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 221).

1539
Erwähnung: „Die Erben von Hall zu Strauweiler haben an der Dhün eine Mehlmühle zum Stein“; sie sei „lange Zeit vor Menschen Gedenken“ erbaut worden
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 221).

1626
Erwähnung der „Möll zum Stein“: „Der Möllengraben an etlichen ortten etwan ausgebrochen“ (=Kriegsschäden des Dreißigjährigen Krieges)
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 221f.).

1646
Klage des Müllers zum Stein, dass alle ihr Korn zur Altenberger Klostermühle brächten, da man sie für sicherer halte, obschon der Krieg sich allmählich gelegt habe
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 222).

1797
Erfassung von 5 Getreidemühlen in Odenthal durch die französische Verwaltung, darunter auch die in Odenthal selber
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 222).

1811
Erwähnung der Odenthaler Mühle
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 222).

1830
Erwähnung der Mühle am Stein
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 222).

1885 - 1888
Vermerk im Adressbuch: „Mahlmühle W. Fuchs in Stein“
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 222).

Zustand

1998
Es sind nur noch Spuren im Gelände zu sehen (Mauerreste, verlandeter Graben oder Teich, Wehr oder ähnliches; selbst über den genauen Standort gehen die Meinungen schon auseinander; der Name „Mühlenstraße“ erinnert noch an die Odenthaler Mühle
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 133, 222).