Antriebstyp

Name

Sporrenberger Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Berufsbild des Pulvermachers in einer Pulvermühle
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

Literatur:
Först, Maria:
Mühlen
(Faltblatt o. O., o. J. [April 1991]; ein kopiertes Exemplar befindet sich in: Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Biesenbacher Mühle).

Müller, Rolf:
Upladhin - Opladen. Stadtchronik.
Opladen, 3. Aufl. 1980.

Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Antriebstyp
Standort

Leverkusen
Deutschland

Region
Name

Sporrenberger Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1603
Nachweis als Pulvermühle
(Först, Mühlen).

1603
Verpachtung zu einem Jahressatz von zunächst acht, später zehn Talern sowie sechs Pfund vom besten Pulver
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1618
Erwähnung der „Polvermöhl“
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1782, 1. Juli
Explosion
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1782
Explosion
(Först, Mühlen).

1810
Die Pulvermühle steht mit einem Ertrag von 50 Francs an zweiter Stelle aller Mühlen in Opladen und Lützenkirchen
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1811
Explosion; ein Arbeiter kommt dabei ums Leben
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1811
Explosion
(Först, Mühlen).

1826
Der damalige Besitzer der Mühle, Hofrat und Friedensrichter Chr. H. Lülsdorf, beendet die Pulverherstellung
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1826
Stilllegung
(Först, Mühlen).

um 1834
Karl Müller betreibt in der Mühle eine Tuchfabrik
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1845
Die ausgebrannte Mühle geht in den Besitz der Kölner Kaufleute Heinrich und Ludwig Kolb über, die dort eine Fournierschreinerei und Baumwollspinnerei einrichten
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1858
Nutzung als Fruchtmahlmühle
(Först, Mühlen).

seit 1858
Fruchtmahlmühle
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340).

1980
Außer einigen Gebäuden haben sich die Namen „an der Pulvermühle und „am Pulverdeich“ erhalten und erinnern an dieses gefährliche, aber einträgliche typisch bergische Gewerbe
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 340, 341).

Zustand

1991
Die Mühle existiert nicht mehr. Nur der Straßenname „Sporrenberger Mühle“ erinnert noch an sie.
(Först, Mühlen).

1998
Es ist nichts mehr vorhanden und zu sehen; nur noch Straßenname in Sporrenberg erinnert an die Mühle, deren Standort heute kaum noch bekannt ist
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 133, 162).