Antriebstyp

Name

Lehner Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Foto
(Müller, Upladhin – Opladen, nach S. 344).

Literatur:
Först, Maria:
Mühlen
(Faltblatt o. O., o. J. [April 1991]; ein kopiertes Exemplar befindet sich in: Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Wassermühlen, Akte Biesenbacher Mühle).

Müller, Rolf:
Upladhin - Opladen. Stadtchronik.
Opladen, 3. Aufl. 1980.

Nicke, Herbert:
Bergische Mühlen. Auf den Spuren der Wasserkraftnutzung im Land der tausend Mühlen zwischen Wupper und Sieg.
Wiehl 1998.

Antriebstyp
Standort

unklar
(Leverkusen oder Burscheid – evtl. feststellbar durch historische Karten)

Deutschland

Region
Name

Lehner Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1439
Erwähnung der Lehner Mühle „mit dem gemahl darzu“ als „Mullen zu Lützenkirchen“
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 337).

1446
Erwähnung
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 337).

1748
Verkauf der Lehner Mühle zusammen mit rund zwölf Morgen Acker- und Buschland durch den Besitzer des Gutes Lehn für 2000 Taler; kurz darauf wurde der Besitz erheblich vergrößert
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 338).

1749
Erwähnung als „Lehn mit den zweyen Mühlen“; in demselben Mühlenhaus trieb das eine Wasserrad eine Öl- und das zweite Rad eine Mahlmühle an
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 338).

ohne Datierung
Der Besitzer der „molendina in Lehn“ leistete mit einer jährlichen Zahlung von 10 Talern einen wichtigen Beitrag dafür, dass in der Kreuzkapelle regelmäßig eine Messe gelesen werden konnte
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 338).

1795
Bei einem Überfall der Franzosen geht die Konzessionsurkunde, aus der hervorgeht, dass die Lehner Mühle eine Bannmühle ist, verloren. In einem Gesuch des Besitzers an den Landesherrn auf Neuausfertigung der Konzessionsurkunde heißt es: „Zum Einpacken des Raubgutes bedienten sie sich meiner Hauspapiere. Dabei war auch das Konzessionsschreiben über das Mühlenrecht ... Unter anderem stand darin, daß in einer Entfernung von einer halben Stunde keine neue Mahlmühle gebaut werden durfte. Wie ein beiliegendes Zeugnis beweist, teilten sich im Kirchspiel Lützenkirchen acht Mahlmühlen in das Recht des Mühlenzwanges ...“. Zu diesen gehörte auch die Mühle in Lehn. Als Gegenleistung für die kurfürstliche Unterschrift musste der Müller jährlich drei Malter Roggen an die Kellnerei in Burg an der Wupper liefern.
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 338, 339).

1803
Erwähnung eines Öl- und Mahlmüllers zu Lehn
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 338).

1960
Stilllegung der Lehner Mühle
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 339).

1980
Ein Teil der Gebäude, der Obergraben und zahlreiche Mühlsteine sind noch erhalten.
(Müller, Upladhin – Opladen, S. 339).

Zustand

1998
Nur noch das/die Gebäude ist/sind vorhanden
(Nicke, Bergische Mühlen, S. 133, 160).