Antriebstyp

Name

Geyener Mühle

Quellen

Abbildungen:
1 Foto (Vogt, Wassermühlenführer, S. 186).

Quellen:
Kataster der Wasser-Mühlen des Landkreises Cöln, Aufgenommen im Jahre 1837. (Kopie, Exemplar im Kreisarchiv des Rhein-Erft-Kreises Bergheim).

Literatur:
Heidenbluth, Daniel:
Mühlenforschung. Mühlen der Erhaltungskategorie A.
Köln 2000.
(Manuskript, Exemplar im Kreisarchiv des Rhein-Erft-Kreises, Bergheim).

Sommer, Susanne:
Mühlen am Niederrhein. Die Wind- und Wassermühlen des linken Niederrheins im Zeitalter der Industrialisierung (1814-1914).
(= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd. 19).
Köln / Bonn 1991.

Vogt, Hans:
Niederrheinischer Wassermühlenführer.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e.V.)
Kleve, 2. Aufl. 1999.

Antriebstyp
Standort

Mühlengrund
Pulheim-Geyen
Deutschland

Name

Geyener Mühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

962
Der Kölner Erzbischof schenkt dem in Not befindlichen Damenstift St. Cäcilia unter anderem eine Wassermühle in „villa Gegina – Geyen“; nach Schauff, Ursprung und Name des Ortes Geyen, S. 4, ist nicht auszuschließen, dass die dem Cäcilienstift gehörige Mühle an anderer Stelle gestanden hat und später dann durch die Mühle der Fronleichnamsherren abgelöst wurde.
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 187).

Säkularisation
Geyener Mühle zählt zu den Gütern des Kölner Fronleichnamskonvents
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 187).

1807/1808
Wassermühlensignatur in der Tranchot-Karte
(Sommer, S. 294).

1812
Land, Haus und Mühle, Pächter Paul Haratz, von Josef Pingen für 15.00 Francs gekauft
(Sommer, S. 294).

1812
Verkauf der Geyener Mühle; dieser brachte 15.000 frs. in die Kasse des Herzogs von Wagram
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 187).

1837
Name des Müllers: Peter Pannes, darunter Zusatz: Daniel Harzheim
(Kataster der Wasser-Mühlen des Landkreises Cöln, Aufgenommen im Jahre 1837, fol. 17 Rückseite).

1837
Gewerbesteuersatz: 6 Rß, aus Billigkeitsgründen ermäßigt auf 4 Rß, [darunter Vermerk:] gemäß hoher Verfügung vom 20. October 1832
(Kataster der Wasser-Mühlen des Landkreises Cöln, Aufgenommen im Jahre 1837, fol. 18 Vorderseite).

1837
Erwähnung als „Geyener Mühlchen“; Besitzer: Peter Pannes, vormals Daniel Harzheim
(Sommer, S. 294).

bis nach 1945
Mühle mit ihrem oberschlächtigem Wasserrad in Betrieb
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 187).

bis 1960er Jahre
Mühle mit Elektroantrieb in Betrieb
(Heidenbluth, Mühlenforschung, Mühlen der Erhaltungskategorie A, Wassermühle Geyen).

Zustand

1999
Es sind das alte Wohnhaus und Geländerelikte erhalten; die Geyener Mühle wird 1999 noch von Nachfahren des letzten Müllers bewohnt; Lage: am Geyener Sportplatz
(Vogt, Wassermühlenführer, S. 187).

2000
Nach Aussagen verschiedener Bürger ist die gesamte Mühlentechnik nach wie vor erhalten
(Heidenbluth, Mühlenforschung, Mühlen der Erhaltungskategorie A, Wassermühle Geyen)