Antriebstyp

Name

Grottenhertener Windmühle

Quellen

Abbildungen:
14 Fotos (Mühle, S. 10f.).
3 Fotos (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bedburg, Grottenherten).
1 Foto (Wiesemann, Rund um Köln, Bd. 1, S. 167).
1 Foto (Kölner Stadt-Anzeiger Nr. 174 – Pfingsten 1998).
6 Fotos (Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Bedburg-Grottenherten).
1 Ansichtszeichnung (Hagen, S. 122).
1 Schnittzeichnung (Hagen, S. 120).
1 Diagramm (Hagen, S. 121).
1 Foto (Sommer, S. 270).

Quellen:
Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Bedburg-Grottenherten.

Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bedburg, A-J.

Kölner Stadt-Anzeiger Nr. 174 v. Pfingsten 1998.

Literatur:
Hagen, Rüdiger:
Historische Mühlen und ihre Technik.
Leipzig o. J. (2003).

Heidenbluth, Daniel:
Mühlenforschung. Mühlen der Erhaltungskategorie A.
Köln 2000.
(Manuskript, Exemplar im Archiv des Rhein-Erft-Kreises, Bergheim).

Mühle, Edeltraut:
Eine neue alte Sehenswürdigkeit im Erftkreis. Die Trumwindmühle in Bedburg-Grottenherten kam wieder zu neuen Ehren.
in: "Zwischen Erft und Wupper". Hauskurier für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Köln, Ausgabe 1/2000.
Köln / Heppendorf 2000, S. 10f.

Sommer, Susanne:
Mühlen am Niederrhein. Die Wind- und Wassermühlen des linken Niederrheins im Zeitalter der Industrialisierung (1814-1914).
(= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Bd. 19).
Köln / Bonn 1991.

Vogt, Hans:
Die Rheinischen Windmühlen.
(Hrsg.: Verein Niederrhein e.V.)
Krefeld 2005.

Wiesemann, Jan:
Rund um Köln, Bd. 1: Der Westen: Kölner und Jülicher Land.
Bonn 1991.

Wildeman, Theodor:
Die Erhaltung der Wind- und Wassermühlen.
in: Rheinische Heimatpflege, 8. Jahrgang 1936.
Düsseldorf 1936, S. 362-371.

Antriebstyp
Standort

Mühlenstraße
Bedburg-Grottenherten
Deutschland

Name

Grottenhertener Windmühle

Eigentümeraddresse

Deutschland

Geschichte

1831
Errichtung der Grottenhertener Windmühle durch Anton Iven, verheiratet mit Gertrud Rath
(Mühle, S. 10).

1831
Errichtung der Grottenhertener Windmühle, die in eine alte Hofanlage integriert wurde
(Wiesemann, Rund um Köln, Bd. 1., S. 167).

1831
Errichtung der Mühle Bickendorf [= Grottenhertener Windmühle] durch den Landwirt und Müller Anton Iven.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 488, 489).

1831
Errichtung der Grottenhertener Mühle
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Bedburg-Grottenherten).

1831
Bau der Holländermühle von Grottenherten
(Hagen, S. 122).

1831
Aufnahme des Mahlbetriebs
(Mühle, S. 11).

seit 1928
Einbau eines elektrischen Antriebs, der sicherstellt, dass auch gemahlen werden konnte, wenn einmal der Wind ausblieb
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 488).

1930
Wiederanbringung abgebrochener Flügel in Verbindung mit der Denkmalpflege
(Wildeman, Erhaltung der Wind- und Wassermühlen, S. 363).

bis 1962
Grottenhertener Mühle noch in Betrieb
(Wiesemann, Rund um Köln, Bd. 1, S. 167).

bis 1964
Müllermeister Josef Bickendorf mahlt hier gewerblich für die Bauern aus den umliegenden Orten
(Mühle, S. 10).

bis 1964, November
Die Mühle war bis November 1964 in Betrieb
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 488).

1987
denkmalpflegerische Aufnahme
„18. Jahrhundert
1621 in der Wetterfahne datiert;
Turmwindmühle aus Backstein mit umgebenden Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, überwiegend aus Backstein, teilweise Fachwerk; Mühlenturm sich nach oben konisch verjüngend mit erneuerter Haube
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Zentrales Denkmälerarchiv, 7: Bedburg, Grottenherten).

Ende der 1980er Jahre
Zerstörung des Flügelwerks durch Sturmschäden
(Mühle, S. 11).

1990
Restaurierung der steinernen Turmwindmühle mit erhaltenem Flügelwerk und Maschinenausstattung
(Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Archiv Technik- und Industriedenkmalpflege, Windmühlen, Akte Windmühle Bedburg-Grottenherten).

1991
Erneuerung des Flügelwerks
(Mühle, S. 11).

seit 1995
Die Müllerfamilie Bickendorf, Eigentümerin seit drei Generationen, wird in ihren Bemühungen um die Erhaltung ihrer Mühle durch einen gemeinnützigen und tatkräftigen Förderverein unterstützt.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 488).

1997-1999
Restaurierung von Außenmahlwerk, Krühwerk und Maschinenausrüstung

bis 1999
umfassende Restaurierung des Äußeren, Wiederherstellung des Inneren ist 2000 geplant
(Heidenbluth, Mühlenforschung, Mühlen der Erhaltungskategorie A, Grottenhertener Turmwindmühle)

2003
Die Mühle befindet sich seit Jahrzehnten im Eigentum der Familie Bickendorf.
(Hagen, S. 122).

Zustand

1991
Das Mahlwerk ist noch vollständig erhalten.
(Wiesemann, Rund um Köln, Bd. 1, S. 167).

2000
Die Grottenhertener Mühle ist „mit ihren zwei Mahlgängen funktionsfähig und windgängig und wird bei gutem Wind zur Demonstrationen oder für Mahlgut zu Futterzwecken genutzt.“
(Mühle, S. 11).

2000
Die Inneneinrichtung (Mahlgänge, Vorreinigung) ist noch erhalten
(Heidenbluth, Mühlenforschung, Mühlen der Erhaltungskategorie A, Grottenhertener Turmwindmühle).

2003
„In der alten Bickendorfschen Windmühle sieht der Besucher keinen zum Zwecke des Tourismus aufgeräumten Mühlenbetrieb, sondern vielmehr eine voll eingerichtete Windmühle mit einer Mischung aus klassischer rheinländischer Mühlentechnik in Form von Steinmahlgängen mit hölzernem Räderwerk und neuerer Technik mit verschiedenen Müllereimaschinen und Hilfsmotoren.“ Die Mühle steht auf einem hohen Mühlenwall, an den ein Dreiseithof angebaut ist.
(Hagen, S. 122).

2005
Die Turmwindmühle ist an einen stattlichen Bauernhof angelehnt, wie der Bergfried einer Burg. Mit einer Ecke sind die Hofgebäude in den Mühlenberg hineingebaut. Die Fachwerkscheune wurde 1881 in der Eifel gekauft und nach hierhin versetzt; sie gibt dem Mühlenhof inmitten der freien Landschaft ein urtümliches Aussehen.
Das Mahlwerk ist noch vollständig und in seinem Ursprungszustand. Die Windmühle ist voll funktionstüchtig. Dank der Unterstützung durch einen Förderverein wird die Mühle im Sommerhalbjahr regelmäßig in Betrieb gesetzt.
(Vogt, Rheinische Windmühlen, S. 488, 489).